27.08.21

Energie Haus 09 02

Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude

Energieberater helfen bei der Ermittlung des maximalen Einsparpotenzials bei Immobilien. Sie zeigen auf, welche Maßnahmen zur Sanierung den größten Nutzen bringen und schaffen solide Voraussetzungen und die notwendigen Ansatzpunkte für eine energetische Sanierung.
Seit Februar 2020 erhalten Hauseigentümer eine höhere BAFA-Energieberatungsförderung: Der Staat übernimmt dabei bis zu 80 % der Kosten. Wir informieren über die Voraussetzungen und zeigen Ihnen, wie der BAFA-Energieberatungszuschuss beantragt wird und was dabei beachtet werden sollte.
Wer sich heute für den ganzheitliche Energieberatung entscheidet, erhält eine besonders hohe Förderung vom Staat - die sogenannte „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligt dabei 80 % der Fördersumme. Die Fördergrenze des BAFA für Energievorschläge für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei 1.300 Euro, bei größeren Wohngebäuden können Fördermittel von bis zu 1.700 Euro gewährt werden. Stellt der Berater die Ergebnisse seiner Arbeit in einer Beiratssitzung oder Wohnungseigentümerversamm-lung vor, so erhält der Energievorschlag für das Mehrfamilienhaus noch einmal zusätzlich 500 Euro.
Wenn es um Wohngebäude geht, so müssen sich Hausbesitzer um nichts kümmern. Da der Energieberater den Förderantrag stellt, erhält er den Zuschuss und stellt seinem Auftraggeber eine Rechnung unter Abzug des Förderbetrags aus. Das Antragsverfahren für Nichtwohngebäude gestaltet sich etwas anders: Hier müssen Antragsberechtigte vor Auftragsvergabe gemeinsam mit dem Energieberater die Förderung beantragen. Dies kann über ein Online-Formular erfolgen, das auf der BAFA-Website zu finden ist.
Wer als Eigentümer eines Wohngebäudes von einer besonders hohen Förderung profitieren möchte, muss einen zugelassenen Energieberater beauftragen. Einen Ansprechpartner in der Nähe findet man in der Liste der Energieeffizienz-Experten im Bundesförderungsprogramm. Der Energieberater stellt dann den Förderantrag, erhält einen Bescheid und hat dann neun Monate Zeit, die Beratung durchzuführen. Den Nachweis der durchgeführten Besprechung reicht er ein und erhält die entsprechende Fördersumme ausgezahlt.
Weiterführende Informationen auf den Seiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):
• Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (Link)
• Beratung & Audit (Link)